EenVandaag über Retouren, im Fernsehen und im Radio
Am 7. August sendete EenVandaag einen Beitrag darüber, wie Webshops Retouren reduzieren wollen, mit Carl van Heijst auf NPO1 und einem Live-Radiointerview auf NPO Radio 1.
Von Team IGF
Am 7. August 2026 brachte EenVandaag einen Beitrag darüber, wie Webshops versuchen, ihre Retourenmengen zu senken. Die Fernsehsendung lief um 18:30 Uhr auf NPO1. Am selben Tag gab Carl van Heijst um 12:30 Uhr ein Live-Interview in der Radiosendung von EenVandaag auf NPO Radio 1.
Worum es in dem Beitrag ging
Ausgangspunkt ist die Menge. Niederländische Verbraucher schickten im vergangenen Jahr 57 Millionen Pakete zurück, und etwa jeder dritte Online-Kauf geht retour. Die Forscherin Hongli Joosten-Ma von der Haagse Hogeschool erklärt im Beitrag, woher das kommt: unvollständige Produktinformationen auf den Websites, das bewusste Bestellen mehrerer Größen zum Anprobieren zu Hause, und Impulskäufe, die später bereut werden.
Sie weist außerdem darauf hin, dass Verbraucher die Kosten einer Retoure systematisch unterschätzen. Menschen denken an 5 bis 8 Euro. Ihrer Forschung zufolge liegt der tatsächliche Betrag zwischen 12 und 19 Euro, zusammengesetzt aus Reinigung, Sortierung, Kundenservice und der Abwicklung der Rückerstattung.
Was wir beigetragen haben
Carl beschrieb, was im Lager passiert. Eine Retoure wird geöffnet, von einem Mitarbeiter geprüft und wieder in den Bestand aufgenommen. Das ist Arbeit, und bei Artikeln mit geringem Wert lohnt sich diese Prüfung oft nicht. Was dann bleibt, ist der Verkauf in Posten oder die Entsorgung.
Forwarding setzt früher an. Im Retourenportal des Webshops erhält der Verbraucher neben der üblichen Lagerretoure die Möglichkeit, den Artikel direkt an den nächsten Käufer zu schicken, mit einer finanziellen Belohnung und ohne den Umweg über das Lager.
Der Artikel
Der vollständige Artikel von Karlijn Slob und Jaap van den Biesen steht auf der Website von EenVandaag: Van virtueel passen tot beloningen: zo proberen webshops retourzendingen tegen te gaan.